Wetter Allgäu

Das Wetter im Allgäu kann bedingt durch die Vielfältigkeit der Landschaft von einem Extrem ins andere umschlagen. Das hügelige Alpenvorland in der Grenzregion zwischen Schwäbischer Alb und nördlichen Ausläufern der Alpen ist durch ein wechselvolles Mikroklima geprägt.
Die feuchtwarmen Westwinde aus dem Atlantikraum, das polare Klima, sogar meditterane Einflüsse spielen bei der Bildung des Wetters im Allgäu ihre Rollen.
Die Region gehört zu den niederschlagsreichsten in Europa, obwohl Sie dies in den Monaten Mai und Juni kaum spüren, wenn Sie inmitten der blühenden Idylle ausgedehnte Wandertouren unternehmen. Dann ist der Besuch der Städte Kempten, Isny, Füssen oder Memmingen, eine Stippvisite zum berühmten Schloss Neuschwanstein, das Erkunden der dunklen Schluchten und geheimnissvollen Wälder besonders empfehlenswert, da in diesem Zeitraum kaum ein Wölkchen den bayerisch-blauen Himmel trübt und das saftige Grün der Blumenwiesen das Gemüt der gestressten Großstädter erfreut.

Im Hochsommer dagegen können die extremen Tagestemperaturen ebenso starke Gewitter bedingen. Dann sollten Sie Respekt vor dem schmalsten Bächlein haben, welches sich minutenschnell in einen reißenden Strom verwandeln kann.
Doch das Wetter im Allgäu ist noch durch weitere Besonderheiten geprägt. Die trockenen und warmen Fallwinde - auch als Föhn bekannt - kündigen oft höhere Niederschläge und einen Wetterumschwung an. Der Föhn im Allgäu kann, wie im gesamten Alpenvorland, bis nach Kempten reichen.
Im Winter kommt das typische Klima und das Wetter im Allgäu gerade den Anhängern moderner Skigebiete zugute. Dann fällt in den Alpen um den beliebten Ferien- und Wintersportort Oberstdorf so viel Schnee, dass Sie bis in den März hinein die schönen Langlaufloipen und die Eishalle des Kurortes genießen können.

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